Sativa, Indica oder Hybrid — was passt zu dir?
Die Einteilung in Sativa, Indica und Hybrid ist die grundlegendste Unterscheidung bei Cannabis. Sie gibt dir einen ersten Anhaltspunkt für den zu erwartenden Effekt — auch wenn das individuelle Terpenprofil und der THC/CBD-Gehalt mindestens genauso wichtig sind.
Sativa: Aktiv und kreativ
Sativa-dominante Sorten wirken typischerweise cerebral — also geistig anregend, kreativitätssteigernd und stimmungsaufhellend. Der THC-Gehalt ist oft hoch (15–30 %), der CBD-Anteil gering. Beliebt tagsüber, bei kreativer Arbeit oder sozialen Aktivitäten.
Bekannte Sativa-Strains: Durban Poison, Jack Herer, Green Crack, Super Lemon Haze, Amnesia Haze.
Indica: Entspannt und körperbetont
Indica-Sorten wirken beruhigend und körperbetont — das sogenannte Couch-Lock-Gefühl. Sie werden oft zur Schmerzlinderung, bei Schlafproblemen und zur tiefen Entspannung eingesetzt. Abendkonsum empfohlen.
Bekannte Indica-Strains: OG Kush, Granddaddy Purple, Northern Lights, Blueberry, Bubba Kush.
Hybrid: Das Beste aus beiden Welten
Hybride machen heute über 90 % aller Sorten aus. Züchter kombinieren gezielt Eigenschaften: z. B. einen anregenden Sativa-Kopfeffekt mit der körperlichen Entspannung einer Indica. Je nach Dominanz spricht man von Sativa-dominanten oder Indica-dominanten Hybriden.
Bekannte Hybride: Girl Scout Cookies, Blue Dream, Gorilla Glue, Wedding Cake, Gelato.